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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Mi Mär 22, 2017 17:36 17 
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OLDMEN hat geschrieben:
Wenn im WHB bei der RN01 85 Nm steht wird das stimmen.
RN 19 = 100 Nm
RN 22 = 85 Nm
RN 32 = 125 Nm
MT 10, gleicher Motoraufbau wie RN 32 = 140 Nm :shock:
Sehr unterschiedlich, m.M. nach reichen 70-80 Nm vollkommen aus, aber richtig sichern.

Kann mir mal einer erklären wöfür die Anknallerei gut ist?

Beim Ritzel wird die Antriebskraft komplett von der Zahnung übertragen, die Mutter muss das Ritzel nur in Position halten. Gesichert ist die mit dem Blech.

Bei der Vorderachse die gleiche Frage. Diese wird über die Klemmung in Position gehalten. Wozu also die Achsmutter mit 100 Nm anziehen? Die muss doch nur so fest das die nicht verloren geht. Zumal man bei der Öhlins-Gabel die gleiche Achse mit der Alumutter nur soft anziehen kann.

Ich mach dieses brutale Anziehen, an Stellen wo sich mir der Sinn nicht erschließt, schon lange nicht mehr. Hat sich auch noch nie was gelöst!

gruss // Tom

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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Mi Mär 22, 2017 18:09 18 
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OLDMEN hat geschrieben:
Wenn im WHB bei der RN01 85 Nm steht wird das stimmen.

RN 19 = 100 Nm
RN 22 = 85 Nm
RN 32 = 125 Nm
MT 10, gleicher Motoraufbau wie RN 32 = 140 Nm :shock:

Sehr unterschiedlich, m.M. nach reichen 70-80 Nm vollkommen aus, aber richtig sichern.


Verstehe ich ja mich hat es nur gewundert dass die Ritzelmutter eine 36mm und keine 32mm ist wie im WHB angegeben und ob daher trotzdem 85nm ausreichen ;)
Hab sie jetzt mal mit 95nm festgemacht und sieht aus als würde es heben :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Mi Mär 22, 2017 18:26 18 
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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Do Mär 23, 2017 10:24 10 
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TomPue hat geschrieben:

Bei der Vorderachse die gleiche Frage. Diese wird über die Klemmung in Position gehalten. Wozu also die Achsmutter mit 100 Nm anziehen? Die muss doch nur so fest das die nicht verloren geht. Zumal man bei der Öhlins-Gabel die gleiche Achse mit der Alumutter nur soft anziehen kann.

gruss // Tom


Bei der RN01 bekommt die Vorderradachse lt. Vorgabe 72 Nm, ... find ich auch ok. Bei meiner Öhlinsgabel nehme ich 68 Nm lt. Angabe.

Bei den Kettenradmuttern find ich die angegebenen 69 Nm schon etwas viel, da nehme ich 50 Nm.

Hinterachse nehme ich 140 Nm.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Do Mär 23, 2017 10:58 10 
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Auch ein WHB kann fehlerhaft sein.

Im RD500 Handbuch kenne ich einige Fehler, auch im Suzuki Bandit Handbuch.
Dort wird beim einen Baujahr die !Vorderachse! mit über 100Nm angeknallt, beim Facelift WHB steht dann plötzlich ~70Nm obwohl sich die Teile nicht geändert haben (Nummerngleich) :clap:

Manches hohes Drehmoment macht Sinn, Drehmoment = Klemmkraft
Klemmkraft = höhere Reibkraft die oft gebraucht wird damit die Schrauben keine Scherkräfte aufnehmen müssen.

Beispiel Schwinge - wenn die Klemmkraft nicht reicht zieht die Kettenkraft das Rad solang nach vorne bis es (Radlager) an der Achse ansteht (Formschluss).
In der Theorie sollte das Rad auch ohne Achse (wie in einem Schraubstock eingespannt) in der Schwinge halten.

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Polradabzieher für RN01-09 benötigt?
Hier gibts mehr Infos: viewtopic.php?f=13&t=50131


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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Do Mär 23, 2017 20:02 20 
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Ich sehe es genauso wie Spead Freak,
Da wo es nötig ist bzw sicherheit gefragt ist wird nicht einfach wilkürlich angezogen.
Nun nurnoch ein Nietwerkzeug auftreiben im Raum Stuttgart (möchte nach möglichkeit keins extra Kaufen müssen ) und dann gehts wieder auf die Piste :moeppeln:


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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Fr Mär 24, 2017 9:58 09 
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Speed Freak hat geschrieben:
Beispiel Schwinge - wenn die Klemmkraft nicht reicht zieht die Kettenkraft das Rad solang nach vorne bis es (Radlager) an der Achse ansteht (Formschluss).
In der Theorie sollte das Rad auch ohne Achse (wie in einem Schraubstock eingespannt) in der Schwinge halten.

Ich versteh den 1.Satz nicht so ganz aber davon abgesehen wird das nach vorne ziehen des Rades durch den Kettenspanner verhindert.

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Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Fr Mär 24, 2017 10:52 10 
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Speedfreak meint, dass die Radlager gegen die Achse gedrückt werden, wenn die Achse nicht fest genug angezogen ist. So entstehen die Abdrücke auf den Achsen.
Ist die Achse fest genug angezogen, dann ist die Kraft, die durch den Kettenzug entsteht nicht hoch genug um die Reibung, die zwischen Radlager, Distanzbuchsen und Schwinge besteht zu überwinden. Also die Kraft, die das Rad gegen die Achse drückt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Fr Mär 24, 2017 22:17 22 
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Lutze hat geschrieben:
Speed Freak hat geschrieben:
Beispiel Schwinge - wenn die Klemmkraft nicht reicht zieht die Kettenkraft das Rad solang nach vorne bis es (Radlager) an der Achse ansteht (Formschluss).
In der Theorie sollte das Rad auch ohne Achse (wie in einem Schraubstock eingespannt) in der Schwinge halten.

Ich versteh den 1.Satz nicht so ganz aber davon abgesehen wird das nach vorne ziehen des Rades durch den Kettenspanner verhindert.


Sehe ich auch so wie Lutze. ;-)

Da kann man die Achsmutter noch so anknallen, durch Schläge auf unebener Strecke und der Kräfte durch den Kettentrieb wird es nicht wie im Schraubstock klemmen, zumal auch häufig Fett zwischen Schwinge und Distanzhülsen ist.
Wenn dem so wäre könnte man ja auf die Achse verzichten. :lol:

Wenn es sich um eine Aluschwinge handelt, ziehe ich die nicht so fest an und es ist bis dato immer gut gegangen.

Wie beide Tom`s es sagen, die Mutter für des Ritzel braucht nicht so fest angezogen, dafür aber ordentlich gesichert werden, es gibt Racer die sagen 40-50 Nm reichen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Sa Mär 25, 2017 19:04 19 
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So,
Das erste Mal im leben vernietet :rock:
Sieht meiner Meinung nach ganz Passabel aus und
die Nieten haben wie vorgegeben 5,9mm
Morgen kanns endlich wieder losgehen :moeppeln:


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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Sa Mär 25, 2017 19:40 19 
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Das Schloß sieht OK aus, wichtig ist aber auch das es nicht zu Stramm ist und die O-Ringe dann nicht
lange halten ;-)
Hast doch entgegen der Empfehlung die günstige Kette genommen :-D

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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Sa Mär 25, 2017 20:51 20 
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SLIDER-S hat geschrieben:
Das Schloß sieht OK aus, wichtig ist aber auch das es nicht zu Stramm ist und die O-Ringe dann nicht
lange halten ;-)
Hast doch entgegen der Empfehlung die günstige Kette genommen :-D



Wenns nach mir gegangen wäre wäre es eine zvm-x geworden :D aber da ich mir doch ein Nietwerkzeug gekauft habe (Rothewald) wärs momentan bisschen zu teuer geworden laut meiner Rennleitung. Die Meckert eh bei allen kosten was das Motorrad angeht rum :-D

Hab extra auf alle Tipps geachtet. das Schloss ist noch schön beweglich und hat die gleichen Breitenmaße wie die anderen Kettenglieder :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Sa Mär 25, 2017 21:18 21 
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Haste fein gemacht und jetzt ist die Kette ja auch sauber. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Sa Mär 25, 2017 21:25 21 
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OLDMEN hat geschrieben:
Haste fein gemacht und jetzt ist die Kette ja auch sauber. :lol:


Jaaaa und da wird auch wieder richtig drauff geachtet :-D :D
Schon enorm was eine intakte Kette nun an Beschleunigung ausmacht im Vergleich nun merkt man die 1000ccm wieder :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Diverse Kettenfragen rn01
BeitragVerfasst: Mi Jun 14, 2017 19:01 19 
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Ich hänge mich mal hier mit meiner Frage an. Ich habe auf meiner Rn04 gut 25000 km eine DID Zvmx Kette drauf. Die wurde zu Beginn der Saison nochmals genau eingestellt, weil das Schwingenlager getauscht wurde. Ich musste die nie nachspannen. Vielleicht beim Reifenwechsel oder so wurde die neu eingestellt zwischendurch. Vor ca 500 bis 800 km habe ich die zum letzten Mal geprüft. Alles okay. Am Samstag fahre ich ne kleine Runde und merke, dass bei starkem Gas geben die Kette überspringt. Ich schau mir den Durchhang an und da hängt die total lasch rum. Ist das normal, dass die sich so schnell so extrem längt? Den Durchhang konnte ich nicht mal mehr messen, weil die Kette oben dem Spiel Grenzen setzt. Mir wird jetzt noch ganz anders, wenn ich dran denke damit kurz vorher noch mit 250 auf der Autobahn gewesen zu sein. :shock:

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