RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Technik, Optimierung und Tuning von Motor und Leistung, Auspuff

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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von erlkoenig24 » 8. November 2018, 15:21

Die Kupplung der 12er sieht anders aus, da sind ja Federn verbaut.
Die macht auch keine Probleme.

Habs heute mal geschafft die Kleine auf die Hebebühne zu stellen und hab den Schalthebel mal langsam mit den Fingern bewegt. Der lässt sich schon alleine schwer bewegen, zu schwer für mein Empfinden.
Nächster Schritt wird also sein, die Kupplung auszubauen und mal die Hebelumsetzung auf die Schaltwalze zu begutachten.

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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von SLIDER-S » 8. November 2018, 18:16

Schwergängigkeit gabs auch schon am Lagerpunkt vom Schalthebel sowie an den beiden Gelenken am Schaltgestänge, die einfachen Dinge immer
zuerst Prüfen bevor man das halbe Moped zerlegt ;-)
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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von ExUser206 » 8. November 2018, 22:55

Ich meine keinen Schleifen, Schlupf, wieso schleifen Getriebeteile ein?
Kann doch nur imLastwechsel passieren, man kommt von oben und der Motor
Bremst, die SCHLEIFSPUREN können doch nur im Schalt und Kupplungs vorgang
Entstehen, wenn da was falsch zusammen gebaut wäre, würde wegen denn ganzen Spänen
Kein Öl mehr aus der Ablauf schraube laufen
Gruß Sven

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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von SLIDER-S » 9. November 2018, 00:18

Deine Logik mag Verstehen wer will, ich Verstehe sie nicht :oops:
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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von ExUser206 » 9. November 2018, 20:46

Kann schon sein, das man sich verrennt, kann ich mit leben,
Aber was ist Ursache das eine Schaltgabel abschleift?
Das die Enden abnutzen ok!
Wie soll das passieren und warum?
Vielleicht weiß es ja einer hier
Gruß
Sven

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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von Lutze » 9. November 2018, 21:43

sven21 hat geschrieben:
9. November 2018, 20:46
Aber was ist Ursache das eine Schaltgabel abschleift?
Ich kenn mich nicht wirklich gut aus mit den Getrieben aber wenn zum Beispiel der Sensor des Automaten zu spät auslöst schleift die Gabel mit Druck am Zahnrad oder aber wenn man zu lange auf den Hebel drückt das Gleiche. Oder aber eben wenn man den Hebel zu stark vorbelastet bei denen die ohne Kupplung und ohne Automat schalten.
Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte.

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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von ExUser206 » 9. November 2018, 21:57

Super geiler Denkanstoß, Kollege
Er hat ja gesagt quickshifter mit irgendwas 66ms, kann ich mir sehr gut vorstellen
Mit einen normalen Schalt vorgang von Hand wird man daswohl nicht
Hinkriegen,
Danke
Und
Gruß
Sven

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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von OLDMEN » 9. November 2018, 22:25

So ein abgeschliffenes Zahnrad kann m. M. nach nicht durch normale Schaltvorgänge entstehen.

@ erlkönig, fährst Du mit Umkehrschaltung ?

Event. oft die Fußspitze beim Fahren auf dem Schalthebel ?

Sonst tendiere ich auch zu der Meinung von Lutze.
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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von HMP-Motorcycle-Parts » 10. November 2018, 07:23

Servus,

Meiber Meinung nach kommt das von unsauberen Schaltvorgängen. Der Kraftschluss wird hergestellt bevor die Schaltkulisse auf Endposition ist, so werden die Eingriffe an den Zahrrädern, die nicht voll im Eingriff sind regelrecht abgeschlagen, das Zahnrad drückt auf die Schaltklaue und Schaltkulisse. Man sieht an dem eingelaufenen Zahnrad das das andere Rad nicht mehr 100% in Sollposition war. Die Ursache kann z.b. ein Quickshifter sein wenn der Schalthebel nur leicht angetippt wird, oder es wird ohne Kupplung und Gefühl geschaltet. Mann muss auch hier den Schalthebel immer voll durchziehen. Aus diesem Grund hat z.b. der Tellert einem Sensor für die Endposition des Schalthebels. Funzt natürlich nur wenn der richtig eingestellt ist.
Mit freundlichem Gruß

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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von Lutze » 10. November 2018, 09:35

HMP-Motorcycle-Parts hat geschrieben:
10. November 2018, 07:23
Die Ursache kann z.b. ein Quickshifter sein wenn der Schalthebel nur leicht angetippt wird, oder es wird ohne Kupplung und Gefühl geschaltet. Mann muss auch hier den Schalthebel immer voll durchziehen. Aus diesem Grund hat z.b. der Tellert einem Sensor für die Endposition des Schalthebels. Funzt natürlich nur wenn der richtig eingestellt ist.
Der Sensor für die Endposition würde allerdings absolut nichts ändern wenn das von dir da beschriebene Schaltverhalten schuld ist.

Die Schaltklauen der Zahnräder können dann ein Folgeschaden der verschlissenen Schaltgabeln sein weil die Schaltgabeln die Klauen gar nicht mehr bis zum vollen Eingriff bewegen.
Die rutschen dann zwar normal von alleine rein aber unter höherem Verschleiß. Nur eine Theorie meinerseits.
Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte.

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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von OLDMEN » 10. November 2018, 10:42

Schaut man sich die Schaltgabel und das Zahnrad mit den Verfärbungen an, muss hier schon lange Druck auf der Schaltgabel / Zahnrad vorhanden gewesen sein.

Die starken Abschleifungen an Schaltgabel und Zahnrad sagen mir, hier muss über einen längeren Zeitraum eine große Kraft eingewirkt haben. (event. defekter Shifter ?)

Warten wir mal ab was der erlkönig noch antwortet.
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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von SLIDER-S » 10. November 2018, 11:08

Eine Möglichkeit für die Schleifspuren wäre, der Fahrer hätte nach dem Schaltvorgang immer noch
den Schalthebel betätigt und dadurch Druck auf die Schaltgabel und Zahnrad ausgeübt, woran ich
weniger glaube.
Woran ich eher glaube ist, wenn die Schaltklauen i.O. sind dann halten die Zahnräder bei Belastung ineinander.
Wenn die Schaltklauen abgenutzt sind, werden die Zahnräder bei Belastung auseinander gedrückt
und so gibt es Druck auf die Schaltgabel wodurch die Schleifspuren entstehen.
Durch falsches Schalten oder Sturz könnte auch eine Schaltgabel verbogen sein wodurch auch bei
richtiger Arretierung am Schaltstern und Walze, die Gabel und Zahnrad aneinander Schleifen.
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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von OLDMEN » 10. November 2018, 18:29

Auf dem Foto sehen die Schaltklauen auch gräuselig aus, dass stützt Schorsches Vermutung.
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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von ExUser206 » 11. November 2018, 00:30

Ja Ja der Helmut :clap:
Hier kann man was lernen
Gruß
Sven

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Re: RN12 Getriebe - 3.Gang runterschalten

Beitrag von erlkoenig24 » 12. November 2018, 10:40

Hi Leute, hier tut sich ja einiges, hatte ein paar Tage nicht reingeschaut in den Thread |-)

Also um das Thema mal klar zu stellen: Die Fotos sind nicht vom aktuellen Thema! Die hatte ich nur reingestellt, weil sven mich gebeten hat mal Fotos von einem defekten Getriebe zu posten.
Die Fotos stammen von meiner Getrieberevision vor etwa 2 Monaten.
Den Schaden von damals hat SLIDER am besten erklärt! ;-) Durch die verschlissenen Zahnradklauen kam bei Last immer Druck auf die Schaltgabel und somit hat das mit der Zeit gefressen.
Resultat war dann, dass der 5. Gang oft rausgesprungen ist oder gleich mit Schwung auf den 6. gesprungen ist.

Beim aktuellen Thread gehts eigentlich darum, dass ich beim Runterschalten auf den 3.Gang Probleme hatte.
Hab deswegen am Wochenende mal die Kupplung ausgebaut um die Schaltwalze zu begutachten, da ist aber kein Schaden erkennbar. Auch lassen sich alle Gänge ganz leicht und sauber per Hand "reindrehen"
Aber ich konnte mein Problem (runterschalten auf 3.) simulieren, indem ich das Hinterrad mit einer Hand auf Last gehalten habe und mit der anderen Hand habe ich versucht auf den 3. Gang runter zu schalten. Da blieb es manchmal stecken. Erst wenn ich eine der beiden Wellen ein bisschen verdreht habe ging er rein.
Ist für mich aber trotzdem normal, da die Klauen ja nicht in jeder Drehlage zusammenrutschen können.

Ich werde allerdings die Schaltwelle tauschen, da die etwas schwergängig war, ich hatte nämlich die Version mit dem vollen Durchmesser über die ganze Länge verbaut. Hab aber noch eine neuere rumliegen, die immer wieder abgesetzt ist.
Man kann an der Welle nämlich Schleifspuren erkennen. Vielleicht hilfts ja.

Hier noch Fotos:
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